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Senioren- und Gemeindefeier 2012

11. März 2012

 

SeniorenfeierRund 100 Besucher konnte Hilde Brückmann als Vorsitzende der Ev. Frauenhilfe Dorlar am Sonntag im Haus der Begegnung zur diesjährigen Senioren- und Gemeindefeier begrüßen. Eingeladen waren neben den Senioren aus den Lahnauer Ortsteilen Atzbach und Dorlar auch Bewohner der Seniorenheime der Königsberger Diakonissen in Wetzlar, zu denen die Frauenhilfe schon seit Jahren eine freundschaftliche Beziehung pflegt. Die Kinder der Kindertagesstätte „Senfkorn“ hatten zum Beginn der Feier die Senioren mit zwei Liedern auf den Nachmittag eingestimmt.

Liedbeiträge des Ev. Kirchenchores Atzbach/Dorlar reihten sich daran an, bevor Frau Brückmann die Besucher willkommen hieß. Bürgermeister Eckhard Schultz freute sich in seinem Grußwort darüber, dass in diesem Jahr erstmals auch Bewohner des Seniorenheims „Auengarten“ teilnehmen konnten. Das Seniorenheim war im vergangenen Jahr in direkter Nachbarschaft zum Ev. Gemeindehaus gebaut und eröffnet worden. Ein weiteres Grußwort überbrachte Waltraut Borries von der Ev. Frauenhilfe Atzbach. Sie wies in ihrer Ansprache darauf hin, dass die Frauenhilfen in Dorlar und Atzbach, die die Seniorenfeiern im jährlichen Wechsel organisieren, in diesem Jahr seit 105 Jahren bestehen. Gemeinsam mit Frau Brückmann zeigten sie die Aufgaben und Aktivitäten der Frauenhilfen auf. Für jedes Betätigungsfeld überreichten sie symbolisch eine Blume in blau/weiß, den Farben der Frauenhilfen, an Pfarrerin Manuela Bünger, die am Ende einen großen Blumenstrauß in Händen hielt. Nach einem ersten gemeinsamen Lied der Besucher, das am Klavier von Hans-Martin Schlöndorf begleitet wurde, hielt Pfarrerin Bünger eine Ansprache. Bünger stellte den Zuhörern die Frage „wer erinnert sich noch an seine Oma“ und führte danach aus wie wichtig Omas und natürlich auch Opas seien. Sie zeigte mit Beispielen von betagten Großeltern aus Afrika, die in Landstrichen in denen viele Eltern durch Aids gestorben sind, oftmals die einzige Hoffnung und Halt für die verwaisten Enkelkinder sind. Bünger kam dann zu dem Schluss, dass Großeltern sich einbringen sollten und wenn die Kräfte irgendwann nachlassen, dann bleibt immer noch die Kraft des Gebetes. Denn „jede Oma wird gebraucht und jeder Opa natürlich auch“ so Bünger zum Abschluss. Bevor die Senioren beim gemeinsamen Kaffeetrinken leckeren Kuchen genießen konnten, trat noch einmal der Ev. Kirchenchor unter Leitung von Hans-Martin Schlöndorf auf. Neben gemeinsam gesungenen Liedern wurde der weitere Nachmittag mit Gedichten und Vorträgen von Inge Velte, Erika Fiedler, Hilde Brückmann und Friedrich von Derschau gestaltet. Frau Fiedler hatte auch mit viel Liebe und Geschickt die Dekoration für diesen Nachmittag übernommen.

(C) Ev. Kirchengemeinde Dorlar und Atzbach 2017
Bild oben links: Andrea Kusajda / pixelio.de