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21. Mai 2018

 

Im Gottesdienst am Pfingstmontag erinnern wir uns an unsere Taufe und feiern, dass Gott uns in allen Lebenslagen behütet. Aufgeregt halten die Vorschulkinder ihre bunt gemalten Hüte in den Händen.
Die Malvorlagen waren in ihren Einladungsbriefen für diesen Tauferinnerungs-Gottesdienst. Ihre Hutbilder symbolisieren verschiedene Situationen, in denen Gott uns behütet. Dieses Bild greift auch Pfarrerin Bünger in ihrer Predigt auf und holt einen Hut nach dem anderen aus ihrem großen Korb. Der Sonnenhut schützt im Sommer vor zu viel Sonne. Der Fahrradhelm mindert bei Stürzen die Unfallverletzungen und die bunte Wollmütze sieht lustig aus und wärmt im Winter die Ohren. So gibt es für jede Lebenslage einen Hut als Symbol. Und bei jedem Hut kommen Kinder nach vorne und hängen ihre bunt gemalten Hüte an die Wäscheleine neben dem Altar.
Bei der Tauferinnerung kommen alle aus den Bänken zum Altar und erhalten mit den Worten „Getauft in Gottes Namen“ ein Kreuz mit Wasser aus der Taufschale in die Hand gezeichnet. Damit wird für jede und jeden die Erinnerung an die Taufe wieder lebendig.
Am Ende des Gottesdienstes werden für das Lied „Gott, dein guter Segen ist wie ein großer Hut“ große Papierbögen verteilt. Und dann geht das Basteln los: Unter Anleitung falten alle aus ihren Blättern einen Hut und setzen ihn auf. Das macht auch den älteren Gottesdienstbesucherinnen viel Spaß. Haben sie doch bereits in ihrer Kindheit solche Hüte aus alten Zeitungen gefaltet. Als alle ihre Hüte aufsetzen und von Gottes gutem Segen singen, wird spürbar, wie Gott uns mit seinem Segen behütet und an schweren und fröhlichen Tagen bei uns ist.

von Dagmar Schwarze-Fiedler

 

(C) Ev. Kirchengemeinde Dorlar und Atzbach 2019
Bild oben links: Andrea Kusajda / pixelio.de